{"id":5027,"date":"2016-08-01T21:09:38","date_gmt":"2016-08-01T20:09:38","guid":{"rendered":"https:\/\/vorschau.kunstverein-bad-salzdetfurth.de\/inhalt\/?p=5027"},"modified":"2019-11-30T13:02:29","modified_gmt":"2019-11-30T12:02:29","slug":"franziska-rutishauser-ch-1962-reeling-to-real","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kunstverein-bad-salzdetfurth.de\/inhalt\/2016\/08\/01\/franziska-rutishauser-ch-1962-reeling-to-real\/","title":{"rendered":"\u00bbreeling to real\u00ab"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row background_color=&#8220;rgb(249, 249, 249)&#8220; parallax_status=&#8220;enable&#8220; row_fit_to_height=&#8220;enable&#8220; row_equal_column_heigh=&#8220;enable&#8220; row_padding_right=&#8220;0&#8243; row_padding_left=&#8220;0&#8243; row_margin_top=&#8220;0&#8243; row_margin_bottom=&#8220;0&#8243; align=&#8220;enable&#8220;][vc_column width=&#8220;6\/12&#8243; css=&#8220;.vc_column-inner.md_col-5cd6aea485008{padding-right:30px!important;}&#8220; padding_right=&#8220;30&#8243;][vc_gallery el_id=&#8220;gallery-710405&#8243; isotope_mode=&#8220;vertical&#8220; medias=&#8220;83571,83570,83569,83568,5039,5040&#8243; gutter_size=&#8220;5&#8243; media_items=&#8220;media|lightbox|original,caption&#8220; screen_lg=&#8220;1000&#8243; screen_md=&#8220;600&#8243; screen_sm=&#8220;480&#8243; single_text=&#8220;under&#8220; single_width=&#8220;6&#8243; single_overlay_opacity=&#8220;1&#8243; single_padding=&#8220;2&#8243; lbox_caption=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;6\/12&#8243; css=&#8220;.vc_column-inner.md_col-5cd6aea485008{padding-left:30px!important;}&#8220; padding_left=&#8220;30&#8243;][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h3&#8243; text_size=&#8220;h3&#8243;]Franziska Rutishauser (CH)[\/vc_custom_heading][vc_column_text]*1962<\/p>\n<p><strong>13. 08. &#8211; 18. 09. 2016<\/strong><\/p>\n<p>Vernissage 13.08.2016<br \/>\num 17.00 Uhr<\/p>\n<p>im Kunstgeb\u00e4ude Schlosshof Bodenburg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schirmherrin ist die Schweizer Botschafterin Frau Christine Schraner Burgener.[\/vc_column_text][vc_empty_space empty_h=&#8220;2&#8243;][vc_column_text]Kuratiert von Dr. Margit im Schlaa,<br \/>\nKunsthistorikerin Berlin.<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Sa 15\u201318 Uhr \u00b7 So 11\u201318 Uhr und nach Vereinbarung<\/p>\n<p>Kontakt: <a href=\"mailto:info@kunstverein-bad-salzdetfurth.de\">info@kunstverein-bad-salzdetfurth.de<\/a>[\/vc_column_text][vc_column_text]Die Schweizer K\u00fcnstlerin Franziska Rutishauser setzt sich in der Ausstellung reeling to real mit den aktuellen und brisanten Themen des Klimawandels und des Zeitalters des Anthropoz\u00e4n auseinander. Sie reflektiert das Problem, dass die globale Bedrohung vom Menschen ausgeht und daher eine gr\u00f6\u00dfere Bewusstheit f\u00fcr das eigene Tun verlangt als bisher. Die Ausstellung pr\u00e4sentiert Werke der letzten Schaffensjahre der K\u00fcnstlerin (Malerei, Zeichnung, Leuchtk\u00e4sten-Installation), die das Bewusstsein der Betrachter_innen f\u00fcr das Problem sch\u00e4rfen, dass die allseits pr\u00e4sente globale Naturbedrohung jeden Menschen betrifft. Ihre Arbeiten sprechen die Empfindung von Selbstbetroffenheit an und weisen auf die Notwendigkeit hin, Selbst- und Umweltwahrnehmung zu ver\u00e4ndern. Mittels fotorealistisch anmutender \u00d6lmalerei, die die Grenzen zwischen den Medien Malerei und Fotografie verwischt und zum Teil an Wissenschaftsfotografie erinnert, thematisiert die K\u00fcnstlerin die Bedingungen und Grenzen der sinnlichen Realit\u00e4tswahrnehmung sowie die Suche nach neuen Erkenntnissen, um Wirklichkeit und menschliches Dasein als Aggregatzust\u00e4nde in st\u00e4ndigem Wandel neu zu begreifen.[\/vc_column_text][vc_column_text]Franziska Rutishausers Arbeiten untersuchen das Anthropoz\u00e4n im Hinblick auf die Frage, inwieweit das Verh\u00e4ltnis von Realit\u00e4t und Abstraktion, von Natur und Kultur von Wahrnehmungsbedingungen abh\u00e4ngig ist. Die Motive ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit sind der Natur entnommen, sind zum Teil bizarre, nicht genau zu identifizierende oder auch degenerierte Erscheinungsformen, die zu immer neuen Assoziationen und Interpretationen inspirieren und zugleich das Bewusstsein sch\u00e4rfen. Mit dem vertieften Sich-Einlassen auf diesen unersch\u00f6pflichen visuellen Reichtum bildete sich ihr pr\u00e4zises, analytisches Sehen aus, das zugleich die Wahl ihrer k\u00fcnstlerischen Mittel begr\u00fcndet. In den Medien Zeichnung und Malerei pr\u00e4sentiert sie naturale Bildmotive wie Pflanzen, Gesteinsbrocken, Wasser und \u00c4ste, die Fotografie dient ihr als Grundlage f\u00fcr diese Arbeit, aber auch als eigenst\u00e4ndiges experimentelles Medium. Obwohl ihre fr\u00fcheren Arbeiten zum Teil fotorealistischen Charakter haben, geht es ihr doch nie um eine rein illusionistische Wiedergabe des Gesehenen, sondern um die Offenbarung unwirklich anmutender oder rein abstrakter Strukturen, die vor allem aufgrund der zunehmenden Abstraktion der Farbgebung vielf\u00e4ltige Rezeptionsm\u00f6glichkeiten offenbaren. In ihren j\u00fcngsten Arbeiten der Serie \u201eAggregation-Dark light matter\u201c erzeugt der Farbbereich Rot, verbunden mit Strukturen, die aus der Momentaufnahme flie\u00dfenden Wassers stammen, Irritation durch Mehrdeutigkeit in Bezug zum Realit\u00e4tsabgleich in der Wahrnehmung der Betrachter. Diesen Faktor der Irritation verfolgte die K\u00fcnstlerin \u00fcber viele Jahre von anf\u00e4nglich subtilen bis immer deutlicher erkennbaren St\u00f6rungen in der bildhaften Wiedererkennung (von Material aus) der realen Umwelt. Ihre Neuausrichtung der Wahrnehmung erm\u00f6glicht es, Wirklichkeit und menschliches Dasein als Spiegel menschlichen Bewusstseins zu begreifen, in dem Mensch und Natur durch das Wechselspiel von Wahrnehmung und Interpretation amalgamieren.<br \/>\nEs ist diese Idee von Natur als Projektion menschlichen Bewusstseins, die Rutishausers k\u00fcnstlerische Arbeit motiviert. Ihre Arbeiten unter dem Obertitel &#8222;Anthropomorphismen&#8220; beispielsweise sind Ausdruck f\u00fcr das Hineinprojizieren von in der Erinnerung gespeicherten Formen, von Bekanntem und menschlich Relevantem, das die Umwelt vertrauter werden l\u00e4sst und den Anschein erweckt, dass sie Bezug zum menschlichen Wesen nimmt; die abstrakte, gegenstandsverfremdende Farbgebung sowie die dynamische Formensprache dagegen reflektieren die Unm\u00f6glichkeit einer eindeutigen Identifikation der Realit\u00e4t und den permanenten Wandel der Natur, der in Abh\u00e4ngigkeit vom menschlichen Subjekt gedeutet wird. So lassen sich Rutishausers Werke als mindscapes verstehen, als Landschaften des menschlichen Bewusstseins und Projektionen von Gedanken \u00fcber Sichtbares, die als zu keinem Ende kommende Schleifen und Aneinanderkettungen von Assoziationen verbildlicht werden.[\/vc_column_text][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h4&#8243; text_size=&#8220;h4&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243;]<span class=\"text\">Stationen der K\u00fcnstlerin<\/span>[\/vc_custom_heading][vc_column_text]<span class=\"text\">Franziska Rutishauser, 1962 in M\u00fcnsingen\/Schweiz geboren, lebt in Berlin, Bern und Nizza und studierte von 1982\u20131988 an der Schule f\u00fcr Gestaltung (heute Hochschule f\u00fcr Kunst) und der Universit\u00e4t Bern.<\/span>[\/vc_column_text][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h4&#8243; text_size=&#8220;h4&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243;]<span class=\"text\">Ausstellungen (Auswahl)<\/span>[\/vc_custom_heading][uncode_list icon=&#8220;fa fa-plus&#8220;]<\/p>\n<ul>\n<li>2015 Men-Scapes<\/li>\n<li>Land-Scapes &#8211; Franziska Rutishauser`s unearthly realities<\/li>\n<li>Galerie WHITECONCEPTS<\/li>\n<li>Berlin; 2015 Stroh &amp; Gold<\/li>\n<li>Solinger Kunstverein e.V. 2014 Fotografische Installationen<\/li>\n<li>Carpentier Galerie<\/li>\n<li>Berlin. 2013 abstrakt-real<\/li>\n<li>\u00d6lbilder<\/li>\n<li>Zeichnungen<\/li>\n<li>Leuchtk\u00e4sten<\/li>\n<li>Galerie Christine Br\u00fcgger<\/li>\n<li>Bern \/ CH. 2011 Dark light matter<\/li>\n<li>\u00d6lbilder und Zeichnungen<\/li>\n<li>Galerie Fred Fargo<\/li>\n<li>Berlin. 2010 Berliner Liste<\/li>\n<li>M\u00fcnze<\/li>\n<li>Berlin. 2009 Blick zur\u00fcck und auf Neues<\/li>\n<li>Galerie Christine Br\u00fcgger<\/li>\n<li>Bern \/ CH. 2006 Stroh &amp; Gold<\/li>\n<li>Schloss Holligen<\/li>\n<li>Bern \/ CH; 2006 Wasser geformt<\/li>\n<li>Schloss H\u00fcnigen<\/li>\n<li>Konolfingen \/ CH. 2005 Die Welt ist Halma<\/li>\n<li>Galerie Artraktion<\/li>\n<li>Bern \/ CH. 2004 Galerie Vita<\/li>\n<li>Solothurn \/ CH.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/uncode_list][vc_column_text]Webseite der K\u00fcnstlerin:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.franziska-r.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.franziska-r.ch<\/a>[\/vc_column_text][vc_custom_heading heading_semantic=&#8220;h4&#8243; text_size=&#8220;h4&#8243; text_weight=&#8220;300&#8243;]<span class=\"text\">Wir danken den F\u00f6rderern der Ausstellung<\/span>[\/vc_custom_heading][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;5053&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column_inner][vc_column_inner column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_horizontal=&#8220;left&#8220; position_vertical=&#8220;middle&#8220; gutter_size=&#8220;3&#8243; overlay_alpha=&#8220;50&#8243; medium_width=&#8220;0&#8243; mobile_width=&#8220;0&#8243; shift_x=&#8220;0&#8243; shift_y=&#8220;0&#8243; shift_y_down=&#8220;0&#8243; z_index=&#8220;0&#8243; width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text]Landschaftsverband Hildesheim[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_single_image media=&#8220;5054&#8243; media_width_percent=&#8220;100&#8243;][\/vc_column_inner][vc_column_inner column_width_percent=&#8220;100&#8243; position_horizontal=&#8220;left&#8220; 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